Hotline +49 1234 5678
Reiseberichte

Eine einmalige
Erfahrung

Astrid legt großen Wert darauf,
dass sich ihre Malschüler frei 
ausdrücken können und geht daher
ganz gezielt auf die individuellen
Bedürfnisse jedes einzelnen
Malreisen-Teilnehmers ein.

2021

Reisebericht von Ellen

Liebe Astrid,

zum 7. (!) Mal habe ich einen Malkurs bei dir gemacht. Das sagt eigentlich schon alles. Wer wiederundwiederundwiederkommt, kriegt was sie will: In jedem Kurs habe ich viel gelernt und konnte dann den nächsten Schritt in meine Richtung gehen. Wie geht das?

Viele passende Anregungen, keine Vorschriften, sehr hilfreiche Bildbesprechungen und wenn ich festsitze, hast du oft erstaunliche Lösungen, die ich umsetzen kann. Jetzt kam noch verschärfend dazu: ein Zimmer mit Aussicht auf die unendlichen Weiten der Marken in deinem wunderschönen labyrinthischen Haus, Hundehühnerkatzengesellschaft - wie beruhigend, Verwöhnküche und gute Gespräche, meine Mitmalerin Petra, Energiebündel und Inspiration: lauter Glücklichmacher.

Nach einer Woche Abschied und Umzug mit meinen halbfertigen Bildern in deine alte Casa Pittura in Costa, ein Haus mit Atelier, d.h. mit viel Platz und guter Beleuchtung. Das Haus liegt einsam und schön, ich habe Dachs, Stachelschwein, Wildschwein und Hirsch gesehen. Die Kombination von einer Woche malen unter Anleitung und 5 Wochen alleine weitermalen, hat es mir ermöglicht, auf neue Art einzutauchen in meine Welt aus Farben, fantastischen Landschaften und Gestalten. Es war ein aufregender Trip.

Mille grazie. Bis zum nächsten Mal. Ellen

Reisebericht von Brigitta

Diesen Sommer konnte ich mir endlich wieder mal Zeit nehmen, Zeit nur für mich und das Malen.

Es hat mich so gefreut, dass diese Woche so kurzfristig zustande kam.

Vor dem Kursstart ein paar Tage am Meer, kam ich schon total entspannt bei dir und deinem schönen Ambiente an. Jedoch war mein Adrenalin schon am 1. Tag voll auf die Probe gestellt, begegnete ich auf dem Weg zu dir 5 Hirtenhunden!

Das Malen bei dir ist so lehrreich, in deiner Umgebung und in deinem Haus, kann ich alles hinter mir lassen, mich auf‘s malen konzentrieren, mich verlieren in den Tiefen der Farben. Nicht nur auf den Bildern wird mit der fortschreitenden Arbeit alles klarer, auch mein Geist ordnet sich in dieser Zeit…

Deine Gesellschaft, sowie die liebevollen Gespräche mit dir machen diese Tage einfach unbezahlbar und natürlich auch ganz lieben Dank an Giovanni und eure Gastfreundschaft, ich komme wieder, herzlichst Brigitta.

Reisebericht von Anna

Liebe Astrid,

Danke für diese wunderbar erfüllte Zeit bei dir. Die Stille, die Weite, das Hühnergegacker und die Schafe, dass sie da sind, ab und zu meckern und uns an die Erde erinnern und auch da halten, wenn die Gedanken manchmal davon galoppieren wollen, das tut gut.

Aber auch das Haus so seelenvoll gestaltet, überall Leben zu spüren, so aus Dir heraus geschaffen mit deinem künstlerischen Geist, das beflügelt. Da kann man atmen, einatmen - die Weite, die Klarheit und Reinheit, die Fülle!!!!! Aber auch ausatmen - den Atem fließen lassen, leer werden, loslassen und einfach sein. Herrlich!

Aber auch Giovanni hat mit seiner großen, italienischen Kochkunst unsere Abende in einen genüsslichen Teil des Tages verwandelt. Wie schön abends da zu sitzen mit kühlendem Wind, gutem Essen und einem Schlückchen Wein. Wir hatten gute, tiefe Gespräche, und ich war auch glücklich, dass ich mein italienisch ein bisschen anwenden konnte mit so geduldigen Menschen vis à vis.

Ganz ganz großen Dank, es war ein besonderer Malurlaub.

Anna

Beschreibung der Erfahrung:

Hitze - Stille - Weite- blökende Schafe - gackernde Hühner - ausgebrannte Erde ! Eine große Leinwand am Boden - die Grundfarben rot/ gelb/ blau - Astrid startet mit mir einen Farbendialog.

Sie setzt eine geschwungene Linie, ich antworte darauf, mal ergänzend, dann mal einen Kontrapunkt setzend. Die Farben verdichten sich, die Rhythmen und Formen lassen Schwingung entstehen. Die Farben dominieren immer mehr die Leinwand, sprechen meine Gefühle an, innere Lebendigkeit, ja fast Euphorie entsteht. Kein Weiß darf mehr zu sehen sein — oh ich verliere mich in der Farbenwelt!

Ich starte mit der neuen Aufgabe, die Farben zu mischen. Astrid richtet mir die Farbpaletten. Zuerst spürte ich eine kleine Verweigerung in mir da drüber zu malen. Das Bild leuchtet voller Direktheit. Aber schon beim ersten Mischen mit Umbra entdeckte ich die Erde darin und was sie mit der Farbe macht. Ja Tiefe! Durch das Mischen entstehen unendliche Möglichkeiten, Schattierungen um das was in der menschlichen Seele lebt auszudrücken. Wir werden zum Schöpfer, zum Gestalter und erleben Menschsein!

Ja dann ans Werk!

Mische und staune welche Farbe hervortaucht. Male drüber! Es packt mich die Lust mit den Farben zu spielen und mich von der Farbe führen zu lassen. Drauf schauen, beobachten aus der Entfernung eine Antwort zu finden auf die Leerstellen, die noch keine Aussage machen, aber auch auf die Stellen, die Fragen aufwerfen, oder wo Farben nicht im Kontakt sind, keine Beziehung zueinander herstellen. So arbeite ich den ganzen Tag an, mit und für dieses Bild, es zieht mich immer näher zu sich hin. Es macht Freude zu sehen, was da entstehen will. Der Wille, meine Vorstellung machen Pause, von irgendwo anders her wird mein Pinsel geführt. Das fühlt sich sehr wohltuend an. Farbe über Farbe, man kann nichts falsch machen, alles ist jederzeit korrigierbar. Was für eine Freiheit. Könnte so auch das Leben gelebt werden? Am Abend betrachte ich mit Astrid das Bild!

Dann fühle ich aber auch, wie mich die Intensität an Farben und Formen und Dichte überwältigt. Das Bild als Spiegel meiner Seele! Staunend schaue ich, was da alles in mir lebt. Aber auch Vieles, was da nicht, oder noch nicht in die Welt kommen konnte, durfte, in der Welt noch keine Resonanz gefunden hat. Eine riesige Trauer steigt in mir auf, Tränen - Tränen - Tränen. Kein Raum für meine Seele, die sich doch so reich anfühlt und sich ausdrücken will.

Aber jetzt greift Astrid ein, es fehlen die Formen, die Klarheit, das Konkrete —— ja ich fasse mich wieder , das gibt mir wieder einen Boden unter den Füßen. Jetzt stehe ich fragend vor dem Bild, wo möchte eine Form sich zeigen. Ich horche: nimm den Pinsel mische eine Farbe und tatsächlich taucht eine Form auf. Dann die aufgewühlte Mitte, viel zu viel scheint da hervor, hindurch und ineinander — dann die Idee, dass aus der Mitte, aus der Tiefe das Licht scheinen soll. Plötzlich entstand da eine Blume. Frei, hell aus einer lichten Fülle überschwänglich ins Bild hinein und hinaus. Das ist es! Astrid lobt mich dafür!

Das war ein tolles Erlebnis, tief bewegt in meinem Inneren und stolz auf mein Werk!
Danke! Danke! Danke!

Reisebericht von Milena

Die Erfahrung mit deinem Malkurs war für mich sehr positiv! Ich habe schon in der Vergangenheit gemalt, aber nie mit dieser freien Technik, das erschien mir immer sehr schwierig, da ich an der Kunstakademie studiert habe.

Es war richtig den Geist schweifen zu lassen, aufzuhören zu denken, um der Bewegung des Pinsels mit dem Instinkt zu folgen. Du bist eine gute Lehrerin, und es ist ein Vergnügen in deiner Gesellschaft die Zeit zu verbringen. Ich danke dir für diese schöne Erfahrung, und hoffe, dass wir in der Zukunft wieder die Gelegenheit haben werden, uns zum gemeinsamen Malen zu treffen. Milena

 

In Italiano:

„La mia esperienza con il tuo corso è stata molto positiva! Avevo già dipinto in passato ma mai con questa tecnica libera, mi è sempre risultato molto difficile avendo studiato all’Accademia d’Arte. Mi è stato utile per lasciar andare la mente, smettere di pensare e far muovere il pennello seguendo l’istinto.

Sei una brava insegnante ed è un piacere passare del tempo in tua compagnia, ti ringrazio per questa bella esperienza e spero che possiamo ritrovarci per dipingere insieme in futuro .“ Milena

© Alle Rechte vorbehalten
German English